Liebe Klasse grün

1 Mal pro Woche erhaltet ihr neue Aufträge von uns.

 

01.04.-03.04.

Lernziele für diese Woche: Den Text über die SRG lesen und verstehen.


Auftrag 1

Diese Woche erhaltet ihr nur einen Auftrag. Dafür ist dieser ziemlich gross.

Lest den folgenden Text über das Schweizerische Radio und Fernsehen und beantwortet anschliessend die Fragen, indem ihr unten auf "Fragen beantworten" drückt.


Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR

 

In der Schweiz werden mehr als 60 Radioprogrammen gesendet. Die meisten werden von kommerziellen Sendern ausgestrahlt, die vor allem mit Werbung Geld verdienen. 17 Programme sind aber frei von Werbung, zum Beispiel SRF 1 und Rete Due. Das sind öffentlich-rechtliche Radioprogramme. Sie finanzieren sich zum grössten Teil über die Empfangsgebühren, die jeder Haushalt in der Schweiz bezahlen muss. Für diese Programme gelten spezielle Regeln. Da sie hauptsächlich durch die Öffentlichkeit finanziert werden, müssen sie auch mehr Dienstleistungen für die Öffentlichkeit erbringen als die kommerziellen. Per Gesetz sind sie dazu verpflichtet, die Bevölkerung über die gesellschaftlich wichtigen Themen zu informieren und immer die Vielfalt der verschiedenen Meinungen aufzuzeigen. So können sich an einer politischen Diskussion im Radio immer alle Parteien und viele Interessengruppen beteiligen. Diese Dienstleistungen für die Öffentlichkeit werden in der Schweiz als Service public bezeichnet.

 

 

Ähnlich wie beim Radio sieht es beim Fernsehen aus. Neben den kommerziellen Fernsehsendern der Schweiz stehen den Zuschauerinnen und Zuschauern 7 öffentlich-rechtliche zur Auswahl, die den Auftrag zum Service public haben. Im Gegensatz zu den Radioprogrammen dürfen diese jedoch Werbung senden und damit Geld verdienen. Allerdings gibt es eine Beschränkung: Damit die Sender wirtschaftlich unabhängig bleiben, dürfen nur 30 % ihrer Einnahmen aus der Fernsehwerbung und von Sponsoren der Privatwirtschaft stammen.

 

 

Die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radioprogramme der Schweiz werden alle von der gleichen Rundfunkanstalt produziert. Der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG. Mit 6000 Beschäftigten ist sie das grösste Schweizer Medienunternehmen für elektronische Medien. Sie ist eine Non-Profit-Organisation und besteht aus 4 Regionalgesellschaften, die je für das Radio- und Fernsehprogramm einer Sprachregion verantwortlich sind. Für die Deutschschweiz ist dies beispielsweise SRF, für die Romandie hingegen ist es RTS. So kann das Publikum die Schweizer Tagesnachrichten in vier Varianten sehen und hören, nämlich als „Die Tagesschau“, „Le 19h 30“, „ Il Telegiornale“ oder eben auf Rätoromanisch als „Telesguard“. In ihrer Viersprachigkeit ist die SRG ein Spiegel der Schweiz. Auch das ist ein Teil des Service public und ist somit im Gesetz festgehalten. Die SRG soll mit ihrem Angebot die Vielfalt der Schweiz abbilden und den Zusammenhalt der verschiedenen Landesteile fördern.

 

 

Der Service public geht aber noch weiter. Neben dem Auftrag zur Information, Bildung und Unterhaltung aller Gesellschafts- und Sprachgruppen ist die SRG verpflichtet, die einheimische Kulturszene zu fördern. Die Musikbeiträge der SRG-Radioprogramme müssen deshalb zu einem bestimmten Teil aus der Schweiz stammen. Auch das SRG-Fernsehen zeigt Schweizer Produktionen und beteiligt sich jedes Jahr bei der Produktion von über 200 Kino- und Fernsehfilmen sowie Serien. Damit ist die SRG auch eine der wichtigsten Unterstützer der Schweizer Filmbranche.

 

Da sich die SRG zu 70% über Gebührengelder finanziert, spricht man oft vom „staatlichen Radio und Fernsehen“. In Wahrheit ist die SRG jedoch kein Staatsbetrieb und inhaltlich unabhängig. Die Regierung und die Wirtschaft können nicht über die Inhalte der Sendungen bestimmen. Dieses Prinzip geht auf die englische BBC zurück, die 1927 als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt den Auftrag erhielt, die Bevölkerung unparteilich und unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen zu informieren. Auch heute noch ist das die wichtigste Regel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überhaupt. (Quelle: aus dem Buch "Deutsch in der Schweiz" Niveau B1, Klett)

 

25.03.-28.03.

Lernziele für diese Woche:

1. Ein Video verstehen und anschliessend Fragen dazu beantworten können

2. Ein  Text verstehen und anschliessend dazu Fragen beantworten können


Auftrag 1

Schaut euch das Video an und beantwortet anschliessend die Verständnisfragen, indem ihr unten auf "Fragen beantworten" drückt.

Auftrag 2

Lest den Text über die drei Wirtschaftssektoren. Übersetzt Wörter, die ihr nicht kennt, in eure Sprache und beantwortet anschliessend die Fragen zum Text, indem ihr unten auf "Fragen beantworten" drückt.

 

Die drei Wirtschaftssektoren

Die Wirtschaft teilt sich in drei Sektoren: die Landwirtschaft (der erste Sektor), die Industrie (der zweite Sektor), die Dienstleistungen (der dritte Sektor). Der Dienstleistungssektor ist heute der wichtigste Wirtschaftssektor. Hier arbeiten die meisten Menschen, z. B. in Spitälern, bei Banken, in Restaurants oder an Schulen. Das war nicht immer so. 1850 waren in der Schweiz ungefähr 60 % der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Industrien. Die Schweiz begann, Textilien herzustellen, später wurden Maschinen, Chemikalien und Uhren produziert. Der Industriesektor wurde immer wichtiger und war bis 1960 der grösste Arbeitgeber:  Rund 47 % der arbeitenden Bevölkerung waren in der Industrie angestellt. 2014 war es noch die Hälfte. Die grosse Mehrheit, nämlich über 70 %, arbeitet heute im Dienstleistungssektor. In der Landwirtschaft hingegen sind es weniger als 4 %.

In allen Wirtschaftssektoren spielen ausländische Arbeitskräfte eine wichtige Rolle. Im Durchschnitt kommt jeder/jede vierte Arbeitnehmende aus dem Ausland, hauptsächlich aus der Europäischen Union (EU). Vor allem im Baugewerbe, im Gastgewerbe und im Gesundheitswesen werden viele ausländische Arbeitnehmende gebraucht. Ebenso wichtig sind gut ausgebildete Fachpersonen aus dem Ausland. Im Industriesektor kommt sogar ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung aus dem Ausland. (Quelle: aus dem Buch "Deutsch in der Schweiz" Niveau B1, Klett)

17.03.-20.03.

Auftrag 1

Lest die Texte im Kursbuch. Anschliessend löst ihr die Aufgaben auf ein separates Blatt und schickt dieses Grischa oder Max per Whatsapp.

Download
Kursbuch S.45/46
Lest die Texte. Schreibt unbekannte Wörter raus und übersetzt diese. Anschliessend löst ihr die Aufgaben dazu. Die gelösten Aufgaben könnt ihr Grischa oder Max per WhatsApp schicken.
1kursb(3).pdf
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Download
Arbeitsbuch S. 52
Probiert die Aufgaben zu lösen. Was ihr gelöst habt könnt ihr Grischa oder Max per WhatsApp schicken.
1arbeitsb.pdf
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Auftrag 2

Löst den Auftrag von Klasse rot auch noch. Dazu klickt ihr auf "Klasse rot" und befolgt den dort beschriebenen Auftrag.(Wenn euch das zu einfach ist, könnt ihr die Aufträge von Klasse pink auch probieren.)